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Gedächtnissprechstunde

Viele ältere Menschen machen sich Sorgen um ihre Gedächtnisleistung. In der Gedächtnissprechstunde erfolgt eine fachlich fundierte Untersuchung nach Überweisung durch den Haus- oder Facharzt. Diese Untersuchung ermöglicht die Unterscheidung zwischen "gutartiger" Vergesslichkeit im Alter und einem krankhaften Nachlassen des Gedächtnisses. Sollte eine krankhafte Veränderung vorliegen, so wird anhand sorgfältiger Untersuchungen die Ursache der Gedächtnisstörung ermittelt, z.B. Vitammangel, Schilddrüsenstörungen, Depressionen, Alzheimer u.a. Demenzen.

Die Untersuchung in der Gedächtnissprechstunde erfolgt ambulant. Dazu werden aufgrund des Untersuchungsumfangs üblicherweise 2-3 Termine notwendig.

Ablauf der Untersuchung

Ihr Termin in der Gedächtnissprechstunde beginnt mit einem ausführlichen Gespräch. Hier können der Patient und gegebenenfalls auch die begleitenden Angehörigen die Beschwerden schildern. Außerdem fragen wir nach der bisherigen Krankengeschichte und nach der aktuellen Medikamenteneinnahme.

Weitere Untersuchungsbausteine sind:

  • eine neuropsychologische Untersuchung
  • eine körperlich-neurologische Untersuchung
  • eine Blutentnahme
  • eine EKG- und EEG-Untersuchung (Untersuchung der Herz- und Hirnströme)
  • sowie gegebenenfalls eine bildgebende Untersuchung des   Kopfes (CCT oder cMRT)
  • falls nötig weitere Untersuchungen, abgestimmt auf den Einzelfall

In einem anschließenden Aufklärungsgespräch besprechen wir die Untersuchungsergebnisse mit dem Betroffenen, gerne auch in Begleitung der Angehörigen. Falls eine Demenzerkrankung festgestellt wurde, planen wir mit Ihnen das weitere Vorgehen:

  • Erstellen eines individuellen Therapieplans zur angemessenen Behandlung
  • Informationen über weitere Hilfs- und Beratungsangebote für Betroffene und Angehörige
  • Bei Bedarf eine ambulante Weiterbehandlung

Was brauchen Sie für den Termin in der Gedächtnissprechstunde?

Das müssen Sie mitbringen:

  • Gesetzlich Krankenversicherte benötigen eine Überweisung vom Haus- oder Facharzt

Diese Unterlagen erleichtern die Untersuchung:

  • ein aktueller Medikamentenplan
  • Falls bereits Untersuchungen durchgeführt wurden oder Sie kürzlich im Krankenhaus waren, bringen Sie nach Möglichkeit die entsprechenden Arzt-/Entlassungsbriefe mit
  • Hilfreich kann es sein, wenn Sie sich in Ruhe zu Hause Notizen machen:
    • Welche Veränderungen haben Sie an sich oder Ihrem Angehörigen bemerkt?
    • Seit wann bestehen die Probleme?
    • Wie wirken sich die Probleme im Alltag aus?

Chefarzt

Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Ralf Ihl
Facharzt für Nervenheilkunde, Psychiatrie und Psychotherapie

Kontakt

Sekretariat
Veronika Kisters
T (02151) 334-7904
F (02151) 334-7901
E-Mail: veronika.kisters@
maria-hilf.de


Sprechstunden

Nach Vereinbarung

Leiterin Gerontopsychiatrisches Zentrum

Dr. phil.
Brigitte Grass-Kapanke
Diplom-Psychologin, Psychotherapeutin

Oberarzt

Dieter Scharff
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie