Wohnheime
Ein Wohnheim besteht aus mehreren Wohngruppen unter einem Dach, in denen Menschen mit psychischen, geistigen- oder auch Mehrfachbehinderungen betreuen werden.
Die Wohnheime haben unterschiedliche Gesamtplatzzahlen, sie liegen zwischen 20, 24 und 30 Wohnplätzen pro Einrichtung.
Die Wohngruppenstärke kann dabei variieren, d.h., es gibt Kleingruppen von 2, 4, 6, 8 und 10 Personen, die gemeinsam leben und individuell betreut werden.
Jede Wohngruppe in einem Wohnheim verfügt dabei über eigene Räumlichkeiten, die von den Bewohnern und Bewohnerinnen dieser einen Gruppe genutzt werden.
Zusätzlich zu den individuellen Räumen der Wohngruppen gibt es gemeinsame Räumlichkeiten in einem Wohnheim, die von den Bewohnern und Bewohnerinnen aller Wohngruppen genutzt werden können. Dazu gehören z.B. Gemeinschaftsräume, in denen man sich trifft, gemeinsame Aktivitäten plant und größere Veranstaltungen stattfinden können.
Innerhalb der einzelnen Wohngruppen wird Eigenverantwortung, selbständiges Handeln und die Bewältigung der alltäglichen Aufgaben vermittelt, um ein möglichst selbstbestimmtes Leben für jeden Einzelnen zu ermöglichen.

